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Von der Schule zur Hochschule ohne Wegweiser

LHG fordert bessere Beratung für Abiturienten

Berlin. Mit dem Blick auf den Berliner Schulstart am 15. August mahnt der Landesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen Berlin/Brandenburg Sven Hilgers an, dass der Übergang von der Schule zur Hochschule noch besser gestaltet werden muss.

Am Ende des Schuljahres werden 17.200 Schülerinnen und Schüler in Berlin erwartet, die ihre Schullaufbahn mit der allgemeinen Hochschulreife beenden. Hilgers dazu: „Die Abiturienten werden nicht auf eine gut ausgebaute Schnellstraße gelassen, die sie zu ihrer weiteren Ausbildung führt, sondern auf einen beschwerlichen Trampelpfad.“ Hilgers kritisiert besonders die mangelnde Einbindung der Agentur für Arbeit: „Eine optimale Studien- bzw. eine allgemeine Ausbildungsberatung muss schon vor der Oberstufe beginnen. Ich sehe keinen tragbaren Grund, warum die Bundesagentur für Arbeit ihre Beratungsangebote nicht besser ausbauen und früher offensiver anbieten soll. Viele Schüler scheuen sich vor einem Studium, weil sie meinen, es nicht finanzieren zu können. Dabei sind sie in den meisten Fällen gar nicht ausreichend über Finanzierungssysteme wie Bafög oder Stipendien informiert. Mit einer besseren Beratung können auch Abbrecherquoten gemindert werden.“

Die Liberalen Hochschulgruppen Berlin/Brandenburg fordern ein Beratungs- und Betreuungssystem für alle Schüler, die einen akademischen Weg einschlagen können und wollen. Die Bundesagentur für Arbeit muss ihr Beratungsangebot für Akademiker und angehende Akademiker ausbauen und für Schüler sensibilisieren. „Nur wer weiß, was er für Möglichkeiten hat, kann sich richtig entscheiden.“, so Hilgers.

(Pressemitteilung vom 15. August 2011)

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