Archiv des Autors: lhgberlinbrandenburg

Frohes Fest und guten Rutsch!

Wir wünschen euch in dieser Zeit ein Lied in jedem Haus,
das in euch selbst erklingen soll und in die Welt hinaus,
mit Worten voller Zuversicht an die ihr glauben wollt
und ein Leuchten wie Silber und Gold.

(Rolf Zuckowski)

… euer Landesverband Berlin-Brandenburg. Cheers!

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Landesregierung lässt Hochschulen ausbluten!

Potsdam. Wenn am kommenden Mittwoch der Landeshaushalt für das Jahr 2012 im Brandenburgischen Landtag beschlossen wird, dann wird dies auch zu Kürzungen im Bereich der Hochschulen führen. Anlässlich dessen sprechen sich die Jungen Liberalen Brandenburg (JuLis) und die Liberalen Hochschulgruppen Berlin-Brandenburg (LHG) noch einmal vehement gegen diese Kürzungen aus.

Max Koziolek, Landesvorsitzender der JuLis, dazu: „Es ist absolut nicht tragbar, dass im Bereich der Hochschulen in Brandenburg eingespart wird. Brandenburg hat im Ländervergleich sowieso die geringsten Ausgaben pro Student – auch bei anderen Statistiken sind wir viel zu häufig Schlusslicht. Unserer Meinung nach zeigen diese Kürzungen ganz deutlich, dass diese rot-rote Landesregierung nicht in die zukünftigen Köpfe investieren möchte und dass die Wissenschaftspolitiker der Regierungsfraktionen wie auch die Wissenschaftsministerin selber keinerlei Durchsetzungskraft gegenüber dem Ministerpräsidenten und dem Finanzminister haben. Wissenschaft und Forschung scheinen diesem Land nichts wert zu sein.“

„Das Problem der Hochschulen in Brandenburg sind derzeit nicht nur die anstehenden Kürzungen.“, so der Landesvorsitzende der LHG Sven Hilgers, „Zu noch mehr Verunsicherung führt die Hochschulstrukturkommission. Die Kommission ist nicht mehr als ein Feigenblatt für die Kürzungen Landesregierung. Eigentlich sollen die Kürzungen strukturiert werden, doch selbst das gelingt dieser Un-Bildungskommission nicht. Solange  der Bericht nicht vorgestellt wird, ist es nicht möglich neue Professoren einzustellen. Dadurch bleiben dringend benötigte Stellen unbesetzt und die ohnehin schlechte Betreuungsrelation wird nur noch schlimmer. Ziel einer zukunftsweisenden Wissenschaftspolitik dürfen keine Kürzungen sein, sondern zielsichere Investitionen in die Hochschulen.“

(Pressemitteilung vom 13. Dezember 2011)

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Kultusministerkonferenz – Rente mit 63


Berlin. Unter dem Motto „Neue Wege für die moderne Hochschule“ haben sich am vergangenen Freitag die Liberalen Hochschulgruppen Berlin/Brandenburg (LHG) zu ihrer Landesmitgliederversammlung getroffen. Neben Grundsatzbeschlüssen zum „Studium generale“ und zu „open access“ beschäftigten sich die Studierenden auch mit dem Thema der Synchronisierung von Zulassungsverfahren.

Der Landesvorsitzende Sven Hilgers (22) zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf und den Ergebnissen der LMV: „Gute und spannende Diskussionen sowie sechs beschlossene Anträge zeugen von einem lebendigen Verband und von unserem Anspruch Hochschulpolitik aktiv mitzugestalten.“ Auch der derzeit kontrovers diskutierte Bildungsföderalismus beschäftigte die Delegierten. Nach Auffassung der LHG soll das Kooperationsverbot erhalten bleiben und die Kultusministerkonferenz (KMK) abgeschafft werden. Hilgers sieht dies als längst überfälligen Schritt an: „Seit nunmehr 63 Jahren versucht die KMK die Bildungsstandards zu vereinheitlichen und die Mobilität zu erhöhen. Dabei besteht eine extreme Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Die KMK hat sich zu einem überbürokratisiertem Pseudoministerium entwickelt und ist scheinbar nicht in der Lage die Bildungsarbeit der Länder zu koordinieren. Als Lösung fordern wir einen Staatsvertrag zu einer offenen Methode der Koordinierung, mit klarer Evaluation durch regelmäßige Bildungsvergleiche. Effektive Koordination und Kooperation unter den Ländern ist  besser, als eine Scheindebatte, um die Abschaffung des Kooperationsverbotes. Eine Rückkehr zur Mischfinanzierung würde die Probleme eher verschärfen als lösen. Die Länder dürfen sich nicht durch den Verweis auf Bundesmittel aus der Verantwortung stehlen!“

(Pressemitteilung vom 16. November 2011)

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Im Strudel des Betreuungschaos

LHG fordert bessere Betreuung von Studierenden

Berlin/Potsdam. Am kommenden Montag startet in Berlin und Brandenburg die Vorlesungszeit des neuen Wintersemesters. Allein in Berlin ist die Zahl der Studienanfänger auf ca. 30.000 gestiegen. Dies bedeutet, dass auch in den kommenden Semestern die Zahl der Absolventen steigen wird. Der Landesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen Berlin/Brandenburg Sven Hilgers (22) warnt vor negativen Auswirkungen in der Betreuungsrelation:

„Die Hörsäle der Hochschulen platzen aus allen Nähten. Dabei bedarf es insbesondere zu Beginn des Studiums und vor dem Abschluss einer intensiveren Betreuung der Studenten. Derzeit ist allerdings die Betreuungssituation von Studienanfängern und Absolventen eine Katastrophe. Aber nicht nur das: Die Situation jedes einzelnen Studenten verschlechtert sich. Die knappen Sitzplätze und der kaum zu bewältigende Betreuungsbedarf ist sowohl für Lehrende und Lernende ein unzumutbarer Zustand. Studenten wissen nicht wohin mit ihren Fragen und Dozenten wissen nicht wohin mit der Arbeit. Wir brauchen mehr Dozenten und ein besseres Kapazitätsrecht. Wenn es einen Anstieg der Studentenzahlen gibt, müssen Hochschule und Politik darauf angemessen reagieren, damit sich die Betreuungssituation nicht weiter verschlechtert.“

Im Hinblick auf das reformierte Berliner Hochschulgesetz kritisierte Hilgers zu viele bürokratische Vorgaben: „Die verpflichtende Besoldung mag zwar gut gemeint sein, ist für die einzelnen Fachbereiche aber kaum umzusetzen. Vor allem die strukturelle Unterfinanzierung wird hier deutlich und die doppelten Abiturjahrgänge verstärken das Problem zusätzlich.“ Von der kommenden Rot-Schwarzen Koalition in Berlin forderte der Landesvorsitzende zeitnah Nachbesserungen. „Im Berliner Hochschulgesetz und in der Finanzierung muss sich etwas ändern!“, sagte Hilgers in Anspielung auf die Wahlplakate der Berliner CDU.

(Pressemitteilung vom 16. Oktober 2011)

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Chancengerechtigkeit statt Lotterie

Am 06. September führen die Jungen Liberalen Berlin  im Rahmen ihre 30-Tage-Wahlkampfes zusammen mit der Bundesvorsitzenden der Liberalen Hochschulgruppen Kristina Kämpfer eine Masterlotterie durch. Vor dem Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin werden Masterplätze verlost, um auf Ungerechtigkeit und Intransparenz der Masterplatzvergabe aufmerksam zu machen.

Wer einen Masterplatz möchte, kommt einfach 14 Uhr zur Grimm-Bibliothek (Geschwister-Scholl-Str. 1, 10117 Berlin).

 

Dazu haben die Julis Berlin und der Landesverband der Liberalen Hochschulgruppen Berlin-Brandenburg verfasst:

Chancengerechtigkeit statt Lotterie!

Der Übergang vom Bachelor- zum Masterstudium ist auch zehn Jahre nach Beginn des Bologna-Prozesses immer noch verkompliziert und stellt eine große Hürde für die Studierenden dar. Transparenz und faire Zulassungsbedingungen sind Mangelware, Wirrwarr und Lotterie stehen auf der Tagesordnung.

Laut Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 12. Juni 2003 sind Bachelor und Master „eigenständige berufsqualifizierende Hochschulabschlüsse“. Die Realität sieht allerdings anders aus. Oft genug wird der Bachelor als „Grundstudium“ angesehen. Entscheidende berufsrelevante Qualifikationen werden erst im Master vermittelt. Der Bachelorstudiengang benötigt Reformen, die sich nicht an vergangenen Strukturen orientiert. Zudem muss die Akzeptanz des Bachelorabschlusses in Wirtschaft und Verwaltung erhöht werden, sowie diskriminierende Regelungen abgebaut werden. Studierende sollen während ihres Studiums die Möglichkeit bekommen, Beratungen in Anspruch zu nehmen, die ihnen den Zugang zum Arbeitsmarkt aber auch zu einem weiterführenden Studium erleichtern. Hochschulen können dafür die Zugangshürden transparent darlegen und den eigenen Studierenden ein ausreichendes Beratungsangebot sicherstellen.

Die Beweislast für Fragen der Anerkennung eines Bachelorabschlusses muss umgekehrt werden. Es muss gelten: Ein Bachelorabschluss befähigt für ein fachverwandtes konsekutives Masterstudium. Die Hochschulen sind verpflichtet zu begründen, warum ein bestimmter Abschluss dies nicht tut. Unsachgemäße Hürden wie bspw. eine bestimmte Anzahl von ECTS in einem Studienabschnitt als Zugangsvoraussetzung lehnen wir ab.

Die Jungen Liberalen Berlin und die Liberalen Hochschulgruppen Berlin/Brandenburg fordern Politik, Wirtschaft und Hochschulen auf, sich für mehr Chancengerechtigkeit durch den besseren Übergang zwischen Bachelor- und Masterstudium einzusetzen.

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Herzlich Willkommen, LHG HTW!

Wir begrüßen die neuste Liberale Hochschulgruppe in Berlin-Brandenburg! Heute hat sich die LHG HTW in Berlin gegründet: Eiko Hoffmann, Maria Hinz, Carolin Schmidt vertreten ab sofort an der Hochschule für Technik und Wirtschaft die liberalen Interessen der Studenten.

Damit ist Berlin der stärkste Standort Liberaler Hochschulgruppen in Deutschland. Wir sagen herzlich willkommen, wünschen immer frischen Rückwind und alles Gute!

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Von der Schule zur Hochschule ohne Wegweiser

LHG fordert bessere Beratung für Abiturienten

Berlin. Mit dem Blick auf den Berliner Schulstart am 15. August mahnt der Landesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen Berlin/Brandenburg Sven Hilgers an, dass der Übergang von der Schule zur Hochschule noch besser gestaltet werden muss.

Am Ende des Schuljahres werden 17.200 Schülerinnen und Schüler in Berlin erwartet, die ihre Schullaufbahn mit der allgemeinen Hochschulreife beenden. Hilgers dazu: „Die Abiturienten werden nicht auf eine gut ausgebaute Schnellstraße gelassen, die sie zu ihrer weiteren Ausbildung führt, sondern auf einen beschwerlichen Trampelpfad.“ Hilgers kritisiert besonders die mangelnde Einbindung der Agentur für Arbeit: „Eine optimale Studien- bzw. eine allgemeine Ausbildungsberatung muss schon vor der Oberstufe beginnen. Ich sehe keinen tragbaren Grund, warum die Bundesagentur für Arbeit ihre Beratungsangebote nicht besser ausbauen und früher offensiver anbieten soll. Viele Schüler scheuen sich vor einem Studium, weil sie meinen, es nicht finanzieren zu können. Dabei sind sie in den meisten Fällen gar nicht ausreichend über Finanzierungssysteme wie Bafög oder Stipendien informiert. Mit einer besseren Beratung können auch Abbrecherquoten gemindert werden.“

Die Liberalen Hochschulgruppen Berlin/Brandenburg fordern ein Beratungs- und Betreuungssystem für alle Schüler, die einen akademischen Weg einschlagen können und wollen. Die Bundesagentur für Arbeit muss ihr Beratungsangebot für Akademiker und angehende Akademiker ausbauen und für Schüler sensibilisieren. „Nur wer weiß, was er für Möglichkeiten hat, kann sich richtig entscheiden.“, so Hilgers.

(Pressemitteilung vom 15. August 2011)

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