Stipendien für Mediziner

Der Landesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen Berlin/Brandenburg, Sven Hilgers (22), forderte heute in Potsdam die Einrichtung eines Stipendiensystems für Medizinstudenten, die im ländlichen Raum praktizieren wollen. Im Hinblick auf den Ärztemangel in Brandenburg erklärte Hilgers dazu: „Wir brauchen Anreize um mehr Medizinstudenten von der Arbeit im ländlichen Raum zu überzeugen. Wenn Brandenburg schon seine Mediziner in Berlin ausbilden lässt, muss das Land zumindest Mittel in die Hand nehmen, um die Versorgung sicherzustellen.” Das Stipendiensystem soll dabei zunächst 500 Euro im Monat für jeden Medizinstudenten zur Verfügung stellen, der sich bereit erklärt, für einige Jahre in Brandenburg Patientienten zu versorgen. „Damit würde das Land gleich zwei Ziele erreichen. Neben der Bekämpfung des Ärtztemangels würde ein zusätzliches Element der Studienfinanzierung geschaffen werden”, zeigt sich Hilgers zuversichtlich, dass die Nachwuchsmediziner das Angebot auch annehmen würden.

Den Verweis auf die knappe Haushaltslage in Brandenburg lässt Hilgers nicht gelten: „Das ist doch genau das Problem der brandenburgischen Landes- regierung. Sie spart absolut undifferenziert. Auf der einen Seite kürzt sie die Rücklagen der Hochschulen um auf der anderen Seite ein ineffizientes Taschengeld mit dem Namen ‚SchülerBAföG‘ einzuführen. Es gibt noch viele weitere Beispiele, in denen die Landesregierung vorgibt, dem Sparen zu huldigen, stattdessen jedoch absolut verschwenderisch mit dem Geld der Bürger umgeht.”

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